10-jähriges Stammesjubiläum Stamm Anne
Frank


Unter dem Motto
"Mittendrin statt nur dabei" feierten wir unser 10-jähriges
Jubiläum
Am Freitag zum
offiziellen Empfang gratulierten die Vertreter der Verbände
und Vereine, Bezirksvorsitzende und Stammesvorsitzende
anderer Borbecker Pfadfinderstämme, sowie Pfarrer Klaus
Grafe und der Stammeskurat Dr. Heinrich Weyers, der in einen
Rückblick einige interessante und amüsante Anekdoten aus der
Anfangszeit des Stammes erzählte, er war nämlich damals als
der Stamm gegründet wurde als Praktikant in Fronleichnam
tätig. Im Anschluss an den offiziellen Empfang gab es eine
Disco mit einer Pfadfinderband wo die Jugendlichen der
Pfarre und alle Leiter und Rover des Bezirks Borbeck und
Frohnhausen eingeladen waren.
Am Samstag war Stammestag
angesagt. Nach einem gemeinsamen Frühstück, jagten die Kinder und
Jugendlichen "Mister X" durch ganz Essen, der das Stammesbanner
entwendet hatte.
Am späten Nachmittag waren
die Eltern der Pfadfinder eingeladen um auf dem Festgelände hinter der
Kirche mit uns bei Fassbier und Grillwürstchen das Jubiläum zu feiern.
In der Jurte wurden Dias von Lagern und Aktionen der letzten 10 Jahre
mit großem Interesse verfolgt. Bei Einbruch der Dämmerung wurde ein
Lagerfeuer angezündet und die Kinder aßen mit Freude Stockbrot, das sie
in der Glut gebacken hatten. Sie konnten dann rund um den Kirchturm in
Zelten übernachten, die sie selbst in den Gruppenstunden aufgebaut
hatten und so mancher hat wohl kein Auge in der Nacht zugetan.
Am Sonntag nach einem
gemeinsamen Frühstück im Küchenzelt trafen sich wieder alle um mit der
Gemeinde eine Festmesse zu feiern, die der Kaplan und Kurat Dr. Heinrich
mit einigen Pfadfindern vorbereitet hatte. Anschließend war die Gemeinde
eingeladen zu einem Frühschoppen, wo bei Kaffee, Fassbier und Grillwurst
die Jubiläumsfeierlichkeiten ausklangen.
Es wurde in der Leiterrunde
natürlich diskutiert, ob nach den schrecklichen Ereignissen der letzten
Woche, die Jubiläumsfeierlichkeiten abgesagt werden sollten, aber die
Leiter mit ihren Vorsitzenden waren der Ansicht, das gerade in der
jetzigen Situation die positive Jugendarbeit des Stammes, der
Öffentlichkeit dargestellt werden soll, damit die Kinder und
Jugendlichen auch in Zukunft einen Ort und eine Perspektive
angeboten bekommen, wo sie sinnvoll ihre Freizeit verbringen können.
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